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Neuer Rekord bei Kampagne „Österreich radelt zur Arbeit“

Schon jetzt ist klar: 2017 bringt einen neuen CO2-Vermeidungsrekord bei der Radlobby-Motivationskampagne „Österreich radelt zur Arbeit“ (RZA). Durch mehr als 4 Millionen Radelkilometer wurden heuer bereits 700 Tonnen CO2-Ausstoß im Vergleich zu Autofahrten vermieden. Das zeigt den Erfolg der Kampagne und die hohe Motivation der TeilnehmerInnen. Veranstalter der Aktion ist die Radlobby, unterstützt von der Initiative klimaaktiv mobil des Umweltminsteriums,  in Zusammenarbeit mit fünf Landesregierungen.  Radlobby-Sprecher Alec Hager ist hoch erfreut über das Resultat: „Die Kampagne hat heuer fast 200 Tonnen CO2-Ausstoß mehr vermieden als im letzten Jahr. Damit haben alle TeilnehmerInnen gemeinsam das klimaschonende Potenzial des Verkehrsmittels Fahrrad überzeugend vor Augen führt.

Heuer war erstmals auch die App der Bike Citizens als Smartphonetacho mit Navigations-Mehrwert und Community-Anbindung bei „RZA“ dabei. Beratung zum Kommunikationskonzept der Kampagne kam von der Agentur katapult. Somit haben vier Radkompetenz-Mitglieder an diesem Erfolg mitgewirkt.

Mit E-Power zur Arbeit

Ebenso zufrieden war der neue Sponsorpartner Bosch: erstmals wurde heuer die Bosch eBike Challenge im Rahmen von „Österreich radelt zur Arbeit“ durchgeführt. Vier ausgewählte Teams konnten bei der Challenge antreten, E-Bikes testen und eine Team-Reise gewinnen. Die begeisterte Resonanz der TeilnehmerInnen hat den Wert dieser Aktion bestätigt. Mit dem elektrischer Rückenwind eines E-Bikes sind auf dem Weg zur Arbeit Distanzen, Steigungen und selbst der Transport von Kindern kein Problem! „Wenn Wirtschaft und Industrie ausgereifte Produkte auf den Markt bringen, Länder und Kommunen die Rad-Infrastruktur weiter verbessern und sich die Verkehrsteilnehmer auf die neuen Gegebenheiten und das neue Verkehrsmittel eBike einstellen, sind Voraussetzungen geschaffen, um diese moderne Form der Mobilität sicher und nachhaltig am Markt zu etablieren“, so Claus Fleischer, Geschäftsleiter Bosch eBike Systems.

Hauptpreis an IIASA Laxenburg

Anlässlich der Übergabe des klimaaktiv mobil-Hauptpreises, eines E-Bikes von KTM mit Bosch-Antrieb, betonte BMLFUW-Generalsekretär Reinhard Mang die positiven Effekte des Alltagsradelns: „Wer regelmäßig zur Arbeit radelt – und sei es nur zur Haltestelle oder zum Bahnhof – bleibt fit und schont die Umwelt. Darum lade ich alle Österreicherinnen und Österreicher ein, weiterhin fleißig in die Arbeit zu radeln“.

Der elektrounterstützte Hauptpreis radelt ab nun zwischen Wien und Laxenburg: Denn die Gewinnerin des KTM E-Bikes, Caroline Zimm, arbeitet in der IIASA, dem „International Institute for Applied Systems Analysis“. Dieses Forschungsinstitut war heuer bei RZA besonders aktiv, vorbildliche 25% der ArbeitnehmerInnen haben bei RZA teilgenommen. Der Betrieb hat dies auch durch interne Sonderpreise und Events gefördert. Das hat sich gelohnt: insgesamt wurden von den IIASA-Teams im Radelmonat Mai 16.000 km geradelt, wie dieser Bericht von IIASA zeigt. Gratulation!

IIASA-TeilnehmerInnen beim Gruppenfoto in Laxenburg (Foto: Judith Jandrinitsch, NÖN. Aufmacherfoto: BMLFUW. E-Bike-Foto: Bosch/Peter Provaznik)

 

 

Veröffentlicht am 25. September 2017