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Trendthema Lastenrad bei europäischer Konferenz in San Sebastian

Die dritte Konferenz der European Cycle Logistics Federation vom 15. bis 17. Oktober in Donostia – San Sebastián zeigt, wie Lastenräder den Weg für lebenswerte Städte bahnen können. ExpertInnen und UnternehmerInnen aus ganz Europa werden erörtern, wie Fahrradlogistik für die Zustellungen auf dem letzten Kilometer und in städtische Logistik passt. Die Konferenz wird von einer Ausstellung der Neuheiten im Produktsegment Lastenrad begleitet. Mit dabei sind das Radkompetenz-Mitglied FGM-AMOR und die Wiener Lastenradmarke MCS mit ihrem Modell „Truck“.

In Ortschaften und Städten in ganz Europa wächst die Zahl der Einwohner und der Erwerbstätigen, was den Druck auf Gemeinden und lokale Behörden erhöht lebenswertere Städte zu schaffen ohne Stau, Schmutz und Lärm. Gleichzeitig bereiten die ersten und letzten Kilometer der Reise eines Pakets im städtischen Raum Lieferdiensten echtes Kopfweh. Parkgebühren, Liefertermine, verstopfte Straßen und Zufahrtsverbote ergeben alle zusammen eine Stresssituation für Fahrer und verursachen Kosten für die Logistikbranche.

Die knifflige Aufgabe ist es, unseren Wunsch nach lebenswerten Städten mit einer sicheren Umgebung für unsere Kinder und einem angenehmen Lebensgefühl mit unserem Bedürfnis nach Waren und Dienstleistungen für unseren geschäftigen Alltag in Einklang zu bringen.
Zustellungen mit Lastenrädern und Dreirädern sind eine möglich Lösung für dieses Problem. Studien zeigen, dass bis zu einem Viertel aller geschäftlichen Zustellungen mit Lastenrädern erfolgen könnten. Aber die Anlieferung per Fahrrad stellt unsere Stadtplaner vor ganz neue Herausforderungen.

Für die Planung von Lieferungen in städtischen Gebieten bedarf es notwendiger Anpassungen in der Verkehrspolitik, um die optimalen Bedingungen für Zulieferungen ohne CO2-Ausstoß zu schaffen. Wegweisend könnte hier die Idee der Zusammenführung von Waren in außerstädtischen Depots sein, wo sie sortiert und dann mit grünen Transportlösungen ausgeliefert werden. Aber die Experten tun sich schwer die Mindestanforderungen für diese Sammellager zu definieren, damit diese rentabel und auch genug wettbewerbsfähig sind, um große Lieferfirmen davon zu überzeugen, dass ihre Marke auf dem letzten Kilometer nicht bis zum Kunden kommt.

Die dritte Konferenz der European Cycle Logistics Federation vom 15. bis 17. Oktober in Donostia – San Sebastián Bündelt internationale Expertise zu diesem dringenden Trendthema. Am ersten Tag wird es aus der Sicht der Gemeinden und lokalen Behörden beleuchtet, während am zweiten Tag der Blickwinkel der Logistik-Anbieter erörtert wird. Der dritte Tag ist der Fahrrad-Logistik-Branche in Spanien gewidmet, wo es derzeit über 60 Anbieter mit innovativen Lösungen gibt.

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Die Konferenz wird einen faszinierenden Einblick in die Nutzung von Fahrrad-Logistik mit echten Anwendungsbeispielen geben. Es wird eine große Zahl an Experten aus ganz Europa anwesend sein und es wird ausreichend Möglichkeiten geben, sich mit den Vortragenden auszutauschen sowie mit anderen mit einem ähnlichen Interesse an dem Thema. Die Konferenz wird begleitet von einer Ausstellung: Eine einzigartige Möglichkeit für Anbieter von Lastenrädern, Zubehör, Gerätschaften und Dienstleistungen ihre Unternehmen zu präsentieren und interessante Kontakte zu knüpfen.

Für mehr Informationen sowie für die Registrierung besuchen Sie bitte eclfconference2015.bike
Die ECLF finden Sie hier: cyclelogistics.eu

Veröffentlicht am 30. September 2015