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Lastenrad Sharing im Testbetrieb

Das Forschungsprojekt LARA Share geht in die Praxisphase! Es zielt darauf ab, Lastenräder stärker in den gewerblichen und privaten Güterverkehr zu integrieren. Betriebe und Privatpersonen sollen motiviert werden, für kurze, innerstädtische Wege mit geringen Transportmengen auf Kfz zu verzichten. Die vom Projektteam unter Beteilung des Radkompetenz-Mitglieds FGM entwickelte Sharing Plattform für Transporträder wird nun unter realen Bedingungen getestet.

An mehreren Standorten in Wien werden von September bis November 2018 Transporträder testweise zum Verleih angeboten. Dieser Feldtest dient dazu, Erfahrungen in der Praxis zu sammeln, mögliche Schwächen aufzudecken und die Plattform so weiter an die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer anzupassen. Interessierte können sich HIER für den Feldtest anmelden. Auf der Plattform kann in Kürze ein Lastenrad oder ein Lastenrad-Abstellplatz in Wien ausgewählt werden, für einen beliebigen Zeitraum reserviert werden und in dieser Zeit zu sehr günstigen Konditionen genutzt werden. Im Gegenzug ist erwünscht, dass nach der Nutzung ein Feedback-Fragebogen ausgefüllt wird.

Hintergrund des Projekts

Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt LARA Share (Peer-to-Peer Lastenrad- und Abstellplatz Sharing) möchte zwei große Hürden der Transportradnutzung abbauen: die geringe Verfügbarkeit von Lastenrädern und die fehlenden sicheren Abstellmöglichkeiten in der Stadt.

Zuerst werden dafür die Anforderungen und NutzerInnenbedürfnisse identifiziert in Bezug auf die Lastenrad-Nutzung und das Sharing. Dafür sollen ExpertInnen ebenso wie LaiInnen zum Thema Lastenräder befragt werden, sowie eine umfassende Recherche über bestehende Lastenrad-Sharing-Initiativen durchgeführt werden. Durch Vor-Ort-Begehungen und kreative Ideen kann so ein Gesamtpaket an Anforderungen für eine erfolgreiche Sharing-Plattform zusammengestellt werden.

Das Projekt wird im Programm „Mobilität der Zukunft, 7. Ausschreibung“ vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie gefördert. Das Konsortium wird von der TU Wien, Department für Raumplanung geleitet. Als Projektpartner sind die Forschungsgesellschaft Mobilität (FGM), quadratic und Lisa Schmidt beteiligt.

Veröffentlicht am 5. September 2018