Forschungsprojekt testet Mehrzweckstreifen auf Landstraßen

Strasse

Können Mehrzweckstreifen mit schmaler Kernfahrbahn die Sicherheit für Radfahrende auf Freilandstraßen erhöhen? Diese Frage untersuchen die Radkompetenz-Mitglieder Salzburg Research und con.sens mobilitätsdesign im Forschungsprojekt „MZSFreiland“ im Auftrag des Verkehrsministeriums gemeinsam mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV). Im Burgenland, in Kärnten und in Vorarlberg wurden bereits die ersten Teststrecken markiert.

Mit der neuartigen Sonderlösung wäre es möglich, Lücken im Radwegenetz zu schließen, wo bauliche Lösungen nicht umsetzbar sind. Die Untersuchungen werden von modernster Sensorik und sozialwissenschaftlichen Erhebungen begleitet. Ziel ist es, evidenzbasierte Grundlagen für künftige Planungen zu schaffen und einen wichtigen Schritt hin zu sicherer, klimafreundlicher Mobilität zu gehen. Österreich nähert sich damit einem Konzept an, das international als „2minus1 road“ bekannt ist und beispielsweise in Dänemark, Schweden und Belgien zum Einsatz kommt.

Tafel an der Straße

Eine der Teststrecken im Burgenland mit Hinweistafel zum richtigen Verhalten (Foto: Bernd Wessely/Land-Burgenland)

Lücken im Radnetz schließen, wo es keine Möglichkeit für bauliche Lösungen gibt

Um Österreichs Klimaziele zu erreichen, braucht es mehr aktive Mobilität – auch außerhalb der Städte. Doch auf vielen Freilandstraßen fehlen sichere Angebote für Radfahrende. Daher werden im Projekt neue Ansätze erprobt, um Lücken im Radwegenetz zu schließen, wo baulich getrennte Radwege aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nicht realisierbar sind. Mehrzweckstreifen mit schmaler Kernfahrbahn gelten dabei als vielversprechendes Modell, das nun im Rahmen des Forschungsprojekts wissenschaftlich untersucht wird.

Mehrzweckstreifen sind speziell markierte Bereiche der Fahrbahn, die in erster Linie für den Radverkehr vorgesehen sind, aber unter bestimmten Bedingungen auch von Kraftfahrzeugen genutzt werden dürfen. Laut den Richtlinien und Vorschriften für das Straßenwesen (RVS) 03.02.13 dürfen Mehrzweckstreifen mit einer reduzierten Kernfahrbahn (weniger als 4,5 Meter Breite) nur bei einer maximal zulässigen Geschwindigkeit von 30 km/h in Österreich eingesetzt werden. Somit ist ihre Anwendung auf Freilandstraßen derzeit nicht zulässig.

In einem Verkehrsversuch mit drei Teststrecken im Burgenland, in Kärnten und in Vorarlberg werden Sicherheit, Akzeptanz und Einsatzgrenzen untersucht. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in konkrete Handlungsempfehlungen für die Verkehrsplanung und in die Weiterentwicklung der RVS-Richtlinien ein. Das Forschungsteam möchte damit evidenzbasierte Grundlagen bieten, um künftig Radverkehrsanlagen auch dort zu realisieren, wo bisher keine baulichen Lösungen möglich waren.

Überholvorgang

Überholvorgang auf einer der Teststrecken (Foto Salzburg Research/Thomas Hude)

Hightech trifft Sozialforschung

Zur wissenschaftlichen Begleitung kommen modernste Messmethoden zum Einsatz. Salzburg Research nutzt das Forschungsfahrrad Holoscene Bike, das mit LiDAR- und Videosensorik ausgestattet ist, um Überholvorgänge zwischen Kraftfahrzeugen und Radfahrenden präzise zu erfassen. Ergänzend dazu messen Seitenradare Verkehrsstärken, Geschwindigkeiten und Fahrzeugtypen.

Neben den technischen Analysen werden vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) sozialwissenschaftliche Methoden eingesetzt. Proband:innen befahren die Teststrecken und bewerten ihr Sicherheitsgefühl und ihre Erfahrungen. Zusätzlich werden Umfragen in den jeweiligen Regionen durchgeführt. Dabei steht nicht nur die objektive Sicherheit im Fokus, sondern auch das subjektive Sicherheitsempfinden und die Akzeptanz in der Bevölkerung.

Drei Pilotstrecken in drei Bundesländern

Im Burgenland wird auf der P456 Weppersdorfer Straße zwischen Weppersdorf und Lackenbach eine Lücke im Radnetz geschlossen. Auf einer Länge von 1,1 Kilometern wurde ein beidseitiger Mehrzweckstreifen mit einer Breite von jeweils 1,80 Metern und einer schmalen Kernfahrbahn mit drei Metern Breite markiert. Zu Beginn und am Ende der Strecke weisen rote Bodenmarkierungen sowie Infotafeln auf die geänderte Infrastruktur hin.

Beginn der Pilotstrecke Burgenland am östlichen Ende der P456 Weppersdorfer Straße bei Lackenbach (Foto: Land Burgenland/Bernd Wessely)

In Kärnten wurde auf der L96 Wörthersee Südufer Straße ein Streckenabschnitt ausgewählt, der besonders stark vom Radverkehr frequentiert wird. Auf rund einem Kilometer zwischen Auen und Oberdellach wurden beidseitige Mehrzweckstreifen mit einer Breite von je 1,50 Metern markiert, während die Kernfahrbahn rund drei Meter breit bleibt. Zusätzliche Markierungen und Verkehrsschilder warnen im Bereich eines Strandcafés vor Gefahren durch öffnende Pkw-Türen.

Landstraße mit Radstreifen

Mehrzweckstreifen auf der Pilotstrecke Kärnten im Bereich der L96 Wörthersee Südufer Straße mit Tempo 70 (Foto: Salzburg Research/Thomas Hude)

In Vorarlberg wird auf der L50 Montfortstraße zwischen der Ortstafel Götzis und St. Arbogast ein bergaufführender Streckenabschnitt untersucht. Weitere Details sind aktuell in Abstimmung.

Alle Teststrecken wurden bzw. werden im September bzw. Oktober 2025 neu markiert. Vom Projektteam wird im Rahmen des Projektes auch Informationsmaterial für die unterschiedlichen Verkehrsteilnehmenden mit Empfehlungen zum richtigen Verhalten auf Streckenabschnitten bereitgestellt. Nach einer Eingewöhnungszeit von mindestens einem Monat wird mit den Sensorik-Messungen, Befahrungen und Befragungen begonnen. Die Testphase dauert jeweils bis August 2026. Die Ergebnisse werden nach Projektende im Herbst 2026 veröffentlicht.

INfotafel

Infotafel für die Information der Verkehrsteilnehmenden zu Beginn der Teststrecke (© Salzburg Research)

Über das Projekt MZSFreiland

Das Forschungsprojekt MZSFreiland untersucht erstmals in Österreich, ob sogenannte Mehrzweckstreifen mit schmaler Kernfahrbahn auch auf Freilandstraßen sinnvoll und sicher eingesetzt werden können, um einen Lückenschluss im Radnetz zu ermöglichen. Diese Infrastrukturform ist in Ländern wie den Niederlanden, Dänemark oder Frankreich bereits etabliert.

Getragen wird das Projekt von einem multidisziplinären Konsortium. Salzburg Research übernimmt die Projektkoordination sowie die Datenerhebung mittels Sensorik. Das Büro con.sens mobilitätsdesign bringt seine Expertise in der Radverkehrsplanung und Richtlinienarbeit ein. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) führt sicherheitsrelevante Analysen durch und bringt langjährige Erfahrung aus der Verkehrssicherheitsforschung ein. Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms Zero Emission Mobility plus 2024 durchgeführt.

Die Umsetzung der Pilotstrecken in den einzelnen Bundesländern erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Amt der Burgenländischen Landesregierung, Abteilung 5 – Baudirektion und der Mobilitätszentrale Burgenland, dem Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 7 – Wirtschaft, Tourismus und Mobilität und dem Amt der Vorarlberger Landesregierung, Abteilung Straßenbau (VIIb).

Zweites Forschungprojekt: MehrzweckSicher

Ein weiteres Radkompetenz-Mitglied widmet sich dem Thema der Untersuchung von Mehrzweckstreifen im Freiland bei verringerter Kernfahrbahn: Das AIT Austrian Institute of Technology arbeitet mit den Subauftragnehmern ÖAMTC und INTEGRAL Markt- und Meinungsforschung am FFG-Forschungsprojekt „MehrzweckSicher„. Die Teststrecken sind noch in Abstimmung mit den Bundesländern Tirol, Burgenland und Kärnten, die Erhebungen werden im Frühjahr 2026 starten. Das Forschungsteam des AIT untersucht dabei das Verkehrsverhalten mittels Vorher-Nachher-Analyse. Zusätzlich werden drei Strecken mittels Mikrosimulation modelliert, um die Einsatzgrenzen genauer zu definieren. Eine österreichweite Befragungen erhebt die Akzeptanz der Maßnahme. Wir werden im nächsten Newsletter davon berichten!

Weiterführende Informationen zu „MZSFreiland“

  • Link zur Online-Befragung des KfV: LINK
  • Details zum Forschungsfahrrad Holoscene Bike zur Messung von Überholmanövern zwischen Radfahrenden und Kfz: ARTIKEL
  • Rückfragehinweis: Sven Leitinger, Projektleiter bei Salzburg Research: EMAIL
Veröffentlicht am: 20. Oktober 2025Kategorien: Planung & ConsultingSchlagwörter: ,

Mehr von den Radkompetenz-Mitgliedern in diesem Artikel:

Diesen Artikel teilen:

Forschungsprojekt testet Mehrzweckstreifen auf Landstraßen

Diesen Artikel teilen:

Strasse

Können Mehrzweckstreifen mit schmaler Kernfahrbahn die Sicherheit für Radfahrende auf Freilandstraßen erhöhen? Diese Frage untersuchen die Radkompetenz-Mitglieder Salzburg Research und con.sens mobilitätsdesign im Forschungsprojekt „MZSFreiland“ im Auftrag des Verkehrsministeriums gemeinsam mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV). Im Burgenland, in Kärnten und in Vorarlberg wurden bereits die ersten Teststrecken markiert.

Mit der neuartigen Sonderlösung wäre es möglich, Lücken im Radwegenetz zu schließen, wo bauliche Lösungen nicht umsetzbar sind. Die Untersuchungen werden von modernster Sensorik und sozialwissenschaftlichen Erhebungen begleitet. Ziel ist es, evidenzbasierte Grundlagen für künftige Planungen zu schaffen und einen wichtigen Schritt hin zu sicherer, klimafreundlicher Mobilität zu gehen. Österreich nähert sich damit einem Konzept an, das international als „2minus1 road“ bekannt ist und beispielsweise in Dänemark, Schweden und Belgien zum Einsatz kommt.

Tafel an der Straße

Eine der Teststrecken im Burgenland mit Hinweistafel zum richtigen Verhalten (Foto: Bernd Wessely/Land-Burgenland)

Lücken im Radnetz schließen, wo es keine Möglichkeit für bauliche Lösungen gibt

Um Österreichs Klimaziele zu erreichen, braucht es mehr aktive Mobilität – auch außerhalb der Städte. Doch auf vielen Freilandstraßen fehlen sichere Angebote für Radfahrende. Daher werden im Projekt neue Ansätze erprobt, um Lücken im Radwegenetz zu schließen, wo baulich getrennte Radwege aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nicht realisierbar sind. Mehrzweckstreifen mit schmaler Kernfahrbahn gelten dabei als vielversprechendes Modell, das nun im Rahmen des Forschungsprojekts wissenschaftlich untersucht wird.

Mehrzweckstreifen sind speziell markierte Bereiche der Fahrbahn, die in erster Linie für den Radverkehr vorgesehen sind, aber unter bestimmten Bedingungen auch von Kraftfahrzeugen genutzt werden dürfen. Laut den Richtlinien und Vorschriften für das Straßenwesen (RVS) 03.02.13 dürfen Mehrzweckstreifen mit einer reduzierten Kernfahrbahn (weniger als 4,5 Meter Breite) nur bei einer maximal zulässigen Geschwindigkeit von 30 km/h in Österreich eingesetzt werden. Somit ist ihre Anwendung auf Freilandstraßen derzeit nicht zulässig.

In einem Verkehrsversuch mit drei Teststrecken im Burgenland, in Kärnten und in Vorarlberg werden Sicherheit, Akzeptanz und Einsatzgrenzen untersucht. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in konkrete Handlungsempfehlungen für die Verkehrsplanung und in die Weiterentwicklung der RVS-Richtlinien ein. Das Forschungsteam möchte damit evidenzbasierte Grundlagen bieten, um künftig Radverkehrsanlagen auch dort zu realisieren, wo bisher keine baulichen Lösungen möglich waren.

Überholvorgang

Überholvorgang auf einer der Teststrecken (Foto Salzburg Research/Thomas Hude)

Hightech trifft Sozialforschung

Zur wissenschaftlichen Begleitung kommen modernste Messmethoden zum Einsatz. Salzburg Research nutzt das Forschungsfahrrad Holoscene Bike, das mit LiDAR- und Videosensorik ausgestattet ist, um Überholvorgänge zwischen Kraftfahrzeugen und Radfahrenden präzise zu erfassen. Ergänzend dazu messen Seitenradare Verkehrsstärken, Geschwindigkeiten und Fahrzeugtypen.

Neben den technischen Analysen werden vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) sozialwissenschaftliche Methoden eingesetzt. Proband:innen befahren die Teststrecken und bewerten ihr Sicherheitsgefühl und ihre Erfahrungen. Zusätzlich werden Umfragen in den jeweiligen Regionen durchgeführt. Dabei steht nicht nur die objektive Sicherheit im Fokus, sondern auch das subjektive Sicherheitsempfinden und die Akzeptanz in der Bevölkerung.

Drei Pilotstrecken in drei Bundesländern

Im Burgenland wird auf der P456 Weppersdorfer Straße zwischen Weppersdorf und Lackenbach eine Lücke im Radnetz geschlossen. Auf einer Länge von 1,1 Kilometern wurde ein beidseitiger Mehrzweckstreifen mit einer Breite von jeweils 1,80 Metern und einer schmalen Kernfahrbahn mit drei Metern Breite markiert. Zu Beginn und am Ende der Strecke weisen rote Bodenmarkierungen sowie Infotafeln auf die geänderte Infrastruktur hin.

Beginn der Pilotstrecke Burgenland am östlichen Ende der P456 Weppersdorfer Straße bei Lackenbach (Foto: Land Burgenland/Bernd Wessely)

In Kärnten wurde auf der L96 Wörthersee Südufer Straße ein Streckenabschnitt ausgewählt, der besonders stark vom Radverkehr frequentiert wird. Auf rund einem Kilometer zwischen Auen und Oberdellach wurden beidseitige Mehrzweckstreifen mit einer Breite von je 1,50 Metern markiert, während die Kernfahrbahn rund drei Meter breit bleibt. Zusätzliche Markierungen und Verkehrsschilder warnen im Bereich eines Strandcafés vor Gefahren durch öffnende Pkw-Türen.

Landstraße mit Radstreifen

Mehrzweckstreifen auf der Pilotstrecke Kärnten im Bereich der L96 Wörthersee Südufer Straße mit Tempo 70 (Foto: Salzburg Research/Thomas Hude)

In Vorarlberg wird auf der L50 Montfortstraße zwischen der Ortstafel Götzis und St. Arbogast ein bergaufführender Streckenabschnitt untersucht. Weitere Details sind aktuell in Abstimmung.

Alle Teststrecken wurden bzw. werden im September bzw. Oktober 2025 neu markiert. Vom Projektteam wird im Rahmen des Projektes auch Informationsmaterial für die unterschiedlichen Verkehrsteilnehmenden mit Empfehlungen zum richtigen Verhalten auf Streckenabschnitten bereitgestellt. Nach einer Eingewöhnungszeit von mindestens einem Monat wird mit den Sensorik-Messungen, Befahrungen und Befragungen begonnen. Die Testphase dauert jeweils bis August 2026. Die Ergebnisse werden nach Projektende im Herbst 2026 veröffentlicht.

INfotafel

Infotafel für die Information der Verkehrsteilnehmenden zu Beginn der Teststrecke (© Salzburg Research)

Über das Projekt MZSFreiland

Das Forschungsprojekt MZSFreiland untersucht erstmals in Österreich, ob sogenannte Mehrzweckstreifen mit schmaler Kernfahrbahn auch auf Freilandstraßen sinnvoll und sicher eingesetzt werden können, um einen Lückenschluss im Radnetz zu ermöglichen. Diese Infrastrukturform ist in Ländern wie den Niederlanden, Dänemark oder Frankreich bereits etabliert.

Getragen wird das Projekt von einem multidisziplinären Konsortium. Salzburg Research übernimmt die Projektkoordination sowie die Datenerhebung mittels Sensorik. Das Büro con.sens mobilitätsdesign bringt seine Expertise in der Radverkehrsplanung und Richtlinienarbeit ein. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) führt sicherheitsrelevante Analysen durch und bringt langjährige Erfahrung aus der Verkehrssicherheitsforschung ein. Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms Zero Emission Mobility plus 2024 durchgeführt.

Die Umsetzung der Pilotstrecken in den einzelnen Bundesländern erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Amt der Burgenländischen Landesregierung, Abteilung 5 – Baudirektion und der Mobilitätszentrale Burgenland, dem Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 7 – Wirtschaft, Tourismus und Mobilität und dem Amt der Vorarlberger Landesregierung, Abteilung Straßenbau (VIIb).

Zweites Forschungprojekt: MehrzweckSicher

Ein weiteres Radkompetenz-Mitglied widmet sich dem Thema der Untersuchung von Mehrzweckstreifen im Freiland bei verringerter Kernfahrbahn: Das AIT Austrian Institute of Technology arbeitet mit den Subauftragnehmern ÖAMTC und INTEGRAL Markt- und Meinungsforschung am FFG-Forschungsprojekt „MehrzweckSicher„. Die Teststrecken sind noch in Abstimmung mit den Bundesländern Tirol, Burgenland und Kärnten, die Erhebungen werden im Frühjahr 2026 starten. Das Forschungsteam des AIT untersucht dabei das Verkehrsverhalten mittels Vorher-Nachher-Analyse. Zusätzlich werden drei Strecken mittels Mikrosimulation modelliert, um die Einsatzgrenzen genauer zu definieren. Eine österreichweite Befragungen erhebt die Akzeptanz der Maßnahme. Wir werden im nächsten Newsletter davon berichten!

Weiterführende Informationen zu „MZSFreiland“

  • Link zur Online-Befragung des KfV: LINK
  • Details zum Forschungsfahrrad Holoscene Bike zur Messung von Überholmanövern zwischen Radfahrenden und Kfz: ARTIKEL
  • Rückfragehinweis: Sven Leitinger, Projektleiter bei Salzburg Research: EMAIL

Mehr von den Radkompetenz-Mitgliedern in diesem Artikel:

Mehr von diesen Mitgliedern: