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Ihre Auswahl: Abstellanlagen

Sharing mit Transportrad-Garagen, Waschstationen und preisgekrönte Räder

Die Rundschau zu spannenden Produkten unserer Mitglieder führt von Leonding über den Innkreis bis Frankfurt! Denn in Oberösterreich wurde das Transportrad-Sharing mit radverteiler-Garagen auf ein nächste Level gehoben. VELLO wiederum hat in Frankfurt auf der eropäischen Radhandelsmesse Eurobike einen Award für das SUB Transportrad abgeräumt. Ebendort hat KTM Produktneuigkeiten präsentiert.  WINTERSTEIGER stellte in Ried im Innkreis erstmals die Velobrush Smart Fahrradwaschmaschine auf und Velovio führt die mobile Überdachung KONA für ihre Salzburger Radbügel ein. Saubere Sache: WINTERSTEIGER testete Velobrush Smart in Ried Für einige Wochen drehte sich diesen Sommer in Ried im Innkreis alles ums saubere Rad: WINTERSTEIGER stellte erstmals eine Fahrradwaschmaschine im Selbstbedienungsmodus auf, direkt an einer Tankstelle, mitten im Alltag der Radfahrer:innen. Die Velobrush Smart ermöglicht eine schnelle und gründliche Reinigung des Fahrrads. Ein Service, wie man ihn sich in jeder fahrradfreundlichen Stadt wünscht. Nach der abgeschlossenen Testphase zeigt sich WINTERSTEIGER überzeugt: Solche Angebote können ein wichtiger Baustein für zukunftsorientierte Mobilität in lebenswerten Städte sein. Mit dem Pilotprojekt wurde ein erster Schritt gesetzt, um Radfahren nicht nur praktischer, sondern auch komfortabler zu machen. Das Interesse war spürbar, die Vision ist klar: WINTERSTEIGER glaubt an das Potenzial der urbanen Fahrradpflege. Für die Zukunft wird geprüft, in welchen Städten man dieses Angebot dauerhaft installieren kann. Und so funktionierts: Waschprogramm auswählen und mit EC-Karte, Handy oder Smartwatch bezahlen. Dann lässt sich die Türe öffnen und der Schlitten auf dem das Fahrrad platziert wird kann herausgezogen werden. Über die Auffahrtsrampe können auch schwerere Modelle mühelos auf dem Schlitten platziert werden. Der Lenkerhalter muss sp ausgerichtet werden, dass die Halterung nicht durch etwaige Anbauten am Lenker blockiert sind. Mit dem Fußtaster wird der Lenkerhalter fixiert. Der Schlitten wird nun zurück in die Maschine geschoben und die Türe geschlossen. Über das Touchdisplay kann nun der Waschvorgang gestartet werden. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung wird auf dem Display angezeigt – somit sind keinerlei Vorkenntnisse notwendig. Innovatives Transportrad-Sharing mit radverteiler Garagen Seit September 2025 stehen vier neue Verleihstandorte für E-Transporträder in der Klima- und Energie-Modellregion (KEM) Kürnbergwald rund um Leonding zur Verfügung. Die Gemeinde Leonding hatte in den letzten Jahren erfolgreich das Sharing-System von radverteiler mit den "Smarten Verleihboxen" getestet (Artikel dazu hier), [...]

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VCÖ-Mobilitätspreis 2025 für Radprojekte von Wien bis Lienz

Der VCÖ-Mobilitätspreis 2025 wurde unter dem Motto „Zukunftsfit für Stadt und Land“ in zwölf bundesweiten Kategorien sowie in allen neun Bundesländern vergeben. Dabei konnten sich unter anderem die Radkompetenz-Mitglieder Mobilitätsagentur Wien über die Auszeichnung als Top-Projekt in der Kategorie „Gehen und Radfahren“ und con.sens mobilitätsdesign über eine Auszeichnung für den Umbau der Praterstraße freuen. Wir bringen eine österreichweiten Überblick über alle ausgezeichneten Projekte mit Fahrradbezug: Betriebliches Mobilitätsmanagement, Stadtteilplanung, Radservices und bewusstseinsbildende Maßnahmen. […]

Analyse von Radstellplätzen als Grundlage für Angebotsplanung

Wie wichtig Parkraumerhebung als Planungstool ist, zeigen die Stellplatzerhebungen für Rad und Kfz in Wien Neubau durch Radkompetenz-Mitglied komobile. Der 7. Wiener Gemeindebezirk hat sich in den vergangenen Jahren augenscheinlich zu Gunsten von Aktiver Mobilität und Aufenthaltsqualität verändert. Doch was sagt die faktische Analyse? Wenn diese über einen längeren Zeitraum durchgeführt wird, kann der gezielte Ausbau mit Radbügeln geplant werden. Notwendige Schwerpunkte bei wichtigen Quell- und Zielpunkten können dadurch verortet werden. In Wien Neubau wurden weitreichende Verkehrsberuhigungsmaßnahmen und Umgestaltungen mit Baumpflanzungen umgesetzt. Dazu zählen die Errichtung von Begegnungszonen, Fußgängerzonen oder Wohnstraßen und auch temporäre Einrichtungen wie Schanigärten oder "Grätzloase"-Parklets. Solche Maßnahmen wirken sich auf das Alltagsverhalten aller Verkehrsteilnehmenden aus und fördern die aktive Mobilität. Zur Unterstützung des Radverkehrs zählen dabei nicht nur verkehrssichere Wege, sondern auch ein ausreichendes und flächendeckendes Angebot an Fahrradabstellplätzen und die Bereitstellung von Bike-Sharing wie den Wien Mobil Rädern. Wien Mobil Station vor dem Museumsquartier in Wien Neubau. Vorbildwirkung der Erhebung Aus dem Vorzeigeprojekt in Wien lässt sich ableiten, welche Erkenntnismöglichkeiten in einer evidenzbasierten Herangehensweise liegen. Die Parkraumerhebung ist ein wichtiges Planungstool und dient einem gezielten Monitoring und Wirkungserfolg. Sie kann sowohl kleinräumig gebietsweise erfolgen oder auch größere Bereiche wie Gemeinden und Bezirke umfassen. So kann ein dichtes und exaktes Netz von Radparkplätzen zur Deckung des Bedarfs im Sinne der Angebotsplanung bereitgestellt werden. Methodik über 15 Jahre bewährt Um eine Grundlage für den bestehenden Versorgungsgrad und den Ausbaubedarf an Radparkplätzen zu haben, ist eine fundierte Datenbasis erforderlich. Seit 2009 führt komobile im Auftrag der Bezirksvorstehung Neubau (BV 7) in regelmäßigen Abständen (2012, 2019, 2024) Stellplatzerhebungen für Rad und Kfz durch. Dadurch lässt sich die Entwicklung und die Verortung von Stellplätzen im Bezirk über einen längeren Zeitraum abbilden. Im Rahmen dieser Erhebungen werden Radstellplätze im öffentlichen Raum sowie Kfz-Stellplätze im öffentlichen Raum, in öffentlichen und privaten Garagen und auf privaten Flächen erhoben und zusammenfassend dargestellt. Die Stellplätze werden kategorisiert nach Örtlichkeit, Nutzung und Einschränkungen. Radparken wird in Radbügel im öffentlichen Raum (am Plan Zahlen in orange), in Bike-Sharing (BS), Scooter-Stellplätze (ES) und Stellplätze für Lastenräder (Zahlen mit *) unterschieden. Kfz-Stellplätze werden dargestellt nach öffentlichem (Baublockkanten) und privatem Raum (Einfahrten) und zusätzlich [...]

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Rückblick Radkompetenz-Webinare 2024

Zahlreiche Webinare unter unserem Motto „So geht Radverkehr!“ haben unsere Plattform-Mitglieder seit dem Beginn der Webinar-Serie 2021 gehalten. Auch 2024 boten wir Einblicke in aktuelle Themen. Um diesen Schatz an Wissensvermittlung besser zugänglich zu machen, haben wir die einzelnen Webinarvorträge als Archiv aufbereitet: die Radkompetenz-Akademie! Sie steht auf Youtube und auf unserer Überblicks-Seite „Akademie“ zur Verfügung. […]

Neuer Rahmenvertrag für Fahrradboxen an Bahnhöfen ermöglicht Beschaffung

Wie kommt der Bahnhof Ihrer Gemeinde zu modernen Fahrradboxen mit Schließsystem und Buchungsportal? Durch einen Rahmenvertrag des Verkehrsverbundes Tirol, der auf den Erfahrungen von Radkompetenz-Mitglied Land Vorarlberg beruht. Dieses Angebot ist in Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Ober- und Niederösterreich gemeinsam mit der ÖBB abrufbar. Wir erklären in einem Gastbeitrag aus Tirol die Entstehung und Anwendbarkeit des Rahmenvertrages. Radboxen als Schlüssel für den Umstieg auf Öffis Verkehrsverbünde organisieren und bestellen öffentlichen Verkehr, vor allem Busse und Bahnen. Die Aufgaben haben sich aber in den letzten Jahren immer mehr verändert. Immer mehr werden die Verkehrsverbünde zu Mobilitätsverbünden, die auch ergänzende Produkte anbieten, um den Fahrgästen den Einstieg in die Öffis zu erleichtern. Dabei machen es E-Bikes vor allem in bergigen Bundesländern wie Tirol einfacher, zu Verkehrsknotenpunkten zu kommen. Zudem lassen sich mit ihnen immer größere Distanzen überwinden, so dass sie zur ernstzunehmenden Alternative für das Auto geworden sind. Die Nutzer:innen wollen teure E-Bikes aber nicht einfach in offenen und vielleicht noch überfüllten Fahrradabstellplätzen tagsüber abstellen. Das Bundesland Vorarlberg hat deshalb 2021 begonnen, Fahrradboxen an Bahnhöfen zu installieren und arbeitet seitdem an der großflächigen Ausrollung der Anlagen.  Im September 2020 wurden die ersten VMOBIL Radboxen am Bahnhof Rankweil vom damaligen Landesrat Johannes Rauch eröffnet, mehr dazu in diesem Artikel. Kooperation führt zur österreichweiten Ausrollung  Um von den Vorarlberger Erfahrung zu profitieren, hat der Verkehrsverbund Tirol die Kooperation mit dem Verkehrsverbund Vorarlberg gesucht. Daraus entstanden ist eine gemeinsame Ausschreibung von Fahrradboxen, die auch die ersten Erfahrungen aus den Abrufen und Anwendungen im Bundesland Vorarlberg berücksichtigt. Da die Radboxen vor allem an Bahnhöfen errichtet werden sollen, ist die ÖBB-Infrastruktur AG für die Verkehrsverbünde eine wichtige Partnerin. Die ÖBB-Infrastruktur gibt zudem wichtige Eigenschaften für den Stahlbau von Radboxen vor, damit diese den Anforderungen an Bahnhöfen entsprechen. Zudem stellt die ÖBB die Flächen für die Radboxen an den Bahnhöfen zur Verfügung. Grundsätzlich können Radboxen aber auch an anderen Mobilitätsknotenpunkten abseits von Bahnhöfen errichtet werden.  Da die ÖBB-Infrastruktur österreichweit tätig ist, war bald der Wunsch da, die Ausschreibung der Radboxen so breit wie möglich in Österreich aufzustellen. Im Endeffekt sind nun die Bundesländer und Verkehrsverbünde von Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Ober- und Niederösterreich, [...]

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Neue Mitglieder: Fahrradwäsche, Radfreude, Bikedecks und mobiles Messlabor

Wir freuen uns, heuer vier neue Mitglieder im Radkompetenz-Kreis begrüßen zu können! Die international aufgestellte Maschinenbaugruppe WINTERSTEIGER bietet manuelle und automatische Fahrrad-Reinigungsstationen an, das junge Salzburger Unternehmen Velovio entwickelt innovative Radabstellanlagen. Das AIT Austrian Institute of Technology hat ein Sensorbike entwickelt und die Mobiltätszentrale Burgenland treibt mit der Radfreude-Kampagne das Alltagsradeln voran. Dazu kommen die neue leichte E-Bike Modellserie Macina SX von KTM und die Auslieferung der ersten SUB E-Transporträder von VELLO.  […]

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Größte Radgarage Wiens: die turmhohe Fahrradarkade

Zwischen der Wiener Südosttangente und dem Gasometer liegt der neue Wohnbau "The Marks", der nicht nur eine weithin sichtbare Landmark mit drei Wohntürmen von über 120 Metern Höhe darstellt, sondern die größte Radgarage Wiens beherbergt. Rund 2.200 Radstellpätze wurden auf mehreren Geschoßen durch eine innovative Konstruktion ermöglicht, die wir bei einer klimaaktiv mobil Begehung mit Architekt, Radkompetenz-Mitgliedern und ÖGUT begutachten konnten. Türme, Sockelzone, Gemeinschaftsflächen und Car-Sharing Ein 2014 abgehaltenes kooperatives Verfahren zur Bebauung der Fläche führte zum Ergebnis, dass drei Hochhäuser mit einer gemeinsamen Sockelzone errichtet werden sollen. Dieses erstreckt sich über drei Stockwerke und beherbergt verschieden Gemeinschaftsflächen und eine in Wien noch nie gesehen Anzahl an Doppelstockparkern und Radbügeln. Die Sockelzone kann von den Bewohner:innen aller drei Türme genutzt werden: Kinderspielräume, Gemeinschaftsräume mit Kochmöglichkeiten, Spa- und Fitnessbereich sowie eine 400 Meter lange Laufbahn und Kinderspielplätze auf der obersten Fläche. Ein Mobilitätskonzept inklusive Car-Sharing-Modell und einer Garage mit 550 Stellplätzen ist vorgesehen. Der Geräuschpegel, den die A23 zu den Gebäuden trägt, solle laut Standard zumindest ab dem zehnten Stockwerk nicht mehr zu hören sein. Das bestätigte dem Standard auch Architektin Lina Streeruwitz, deren Büro den Wohnturm "The One" entworfen hat und mit dem städtebaulichen Masterplan des gesamten Projekts The Marks beauftragt war. Man habe versucht, die Erdgeschoßzone der drei Türme vom recht stark befahrenen Umfeld abzugrenzen, um einen eigenständigen Stadtraum zu schaffen. Die große Herausforderung war laut Streeruwitz, dabei die Stellplätze für über 2.000 Fahrräder unterzubringen. Die Stahlarkaden mit 2.200 Radstellplätzen Für die große Zahl der Fahrräder wurde eine Stahlkonstruktion entworfen, die unser Architekturguide als "Fahrradregal" bezeichnet: eine zweigeschossige Stahlkonstruktion umschließt die Sockelzone und die begrünten und beschatteten Freiflächen. Diese Arkadenlösung ermöglicht die Überdachung aller drei Radparkflächen: zu ebener Erd´sind frei zugängliche Doppelstockparker und Radbügel vorhanden, in den beiden Obergeschossen der Arkaden und direkt vor den Wohungszugängen sind weitere Doppelstockparker und höhenversetzte Radeinstellbügel platziert. Diese Flächen sind nur mit Bewohnerschlüssel über Treppenaufgänge oder Lift zu erreichen. Anzahl, Zugang und Abstellqualität Die gesamte Anlage mit ihren drei Wohntürmen verfügt über 1.182 Wohnungen verschiedenster Größe, vom Singlehaushalt bis zum Penthouse mit Schneebergblick und Wohnungsgrößen zwischen 40 und 110 Quadratmetern. Dem gegenüber stehen die erwähnten 2.200 Radstellplätze. [...]

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Voralbergs Ausbau der Multimodalität: VMOBIL Stationen eröffnet

Die Kombination aus Fahrrad und Öffentlicher Verkehr soll im Radkompetenz-Mitgliedsland Vorarlberg stark ausgebaut werden. Das Ziel von ÖBB, Land Vorarlberg, Standortgemeinden und Verkehrsverbund Vorarlberg ist ambitioniert: Schrittweise sollen zahlreiche Bahnhaltestellen in Vorarlberg mit den neuen VMOBIL Radboxen ausgestattet werden. Die ersten Bahnhöfe sind Rankweil und Hohenems. […]

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